Inhaltsstoffe

TAURIN

Taurin ist eine in der Natur sehr häufig vorkommende Aminosäure. Sie wurde das erste Mal (vor ca. 40 Jahren) in der Galle von Ochsen gefunden, worauf auch der lateinische Name zurückzuführen ist.

Taurin findet man in Säugetieren, in nahezu allen niederen Tieren und Pflanzen, sowie in besonders großen Mengen in Algen. Ferner enthalten zahlreiche Fische und andere Meeresbewohner Taurin.

Im menschlichen Körper ist Taurin die am häufigsten vorkommende freie Aminosäure und kann bis zu 50 Prozent aller freien Aminosäuren ausmachen. Bei einem Erwachsenen mit einem Körpergewicht von 70 Kilogramm beträgt der Tauringehalt ca. 70 Gramm. In hohen Konzentrationen findet man Taurin im menschlichen Körper unter anderem in den Muskeln, der Leber, der Lunge, dem Gehirn und in der Gallenflüssigkeit.

KOFFEIN

Koffein kommt in der Natur in über 63 Pflanzenarten vor. In den Blättern, Samen oder Früchten ist Koffein oft gemeinsam mit dem chemisch sehr ähnlichen Methylxanthinen, Theobromin und Theophyllin anzutreffen.

Die allgemein bekannten natürlichen Quellen von Koffein sind:
Die Kaffeebohne (Coffee arabica L. u. a. Arten; Koffein-Gehalt 1-2 Prozent), der afrikanische Kolasamen (Cola acuminata, Cola nitida; Koffein-Gehalt 2 Prozent) und Teeblätter (camelia sinensis; Koffein-Gehalt 1-5 Prozent).
Einen relativ hohen Koffein-Gehalt weisen die Samen des in Brasilien und Südvenezuela vorkommenden Guraná-Strauches (Paullina sorbilis; Koffein- Gehalt 4-8 Prozent) auf.
Bei den Getränken, die in Form eines Pflanzenextraktes hergestellt werden (Tee, Kaffee), kann der Gehalt an Koffein sehr unterschiedlich sein.

Bei üblicher Dosierung wirkt Koffein wie folgt:

  • zentral erregend
  • steigernd auf die Kontraktionskraft des Herzens
  • Erweiterung der Blutgefäße und Bronchien
  • harntreibend
  • gesteigerte Magensäuresekretion
  • Erhöhung des Adrenalinspiegels

 GLUCURONOLACTON

Glucurolacton ist in der Natur sowohl im Pflanzenreich, als auch in der Tierwelt anzufinden. Es handelt sich um ein Produkt aus dem Kohlehydratstoffwechsel.

Bei den Tieren spielt es eine Rolle als wichtiger Strukturbestandteil fast aller Faser- und Bindegewebe.

Eine weitere wesentliche Bedeutung kommt dieser Substanz in der Entgiftung von körpereigenen und körperfremden Substanzen zu.

 INOSITOL

Bei Inositol handelt es sich, wie bei Glucose, um ein Kohlehydrat. Es wurde vor über 100 Jahren im Harn von Diabetikern identifiziert.

Inositol kommt in tierischer und pflanzlicher Nahrung vor.
Täglich nimmt der Mensch durch Obst und Gemüse ca 1 g Inositol zu sich.